Und noch einmal Bullying und Cyber-Bullying

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Nicht zum ersten Mal beschäftigt sich dieses Blog heute mit dem Thema (Cyber-)Bullying und (Cyber-)Mobbing. Gerade aktuell hat nämlich die Zeitschrift Bildung und Erziehung des Vandenhoeck und Ruprecht-Verlags dem Thema eine Ausgabe gewidmet (Heft 1/2018). Das Heft umfasst Beiträge zu verschiedenen Aspekten der Problematik: Erscheinungsformen von Bullying/Mobbing, Umgang damit und Prävention. Mit einem Aufsatz zu Maßnahmen gegen Bullying in Irland wird auch der Blick über den deutschen Tellerrand gewagt.

Das aktuelle Heft können Sie im LBZ / Pfälzische Landesbibliothek im Lesesaal erhalten, im LBZ / Rheinische Landesbibliothek finden Sie es in den Klappfächern des Freihandbereichs (1. OG).

 

 

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Lesen mit BiSS

child-316510_1280Am 30.07.18 fällt der Startschuss für das Fortbildungs- und Entwicklungsprogramm „BiSS-Lesen – Lesen macht stark“ in Rheinland-Pfalz, dessen neue Runde auf zwei Schuljahre ausgelegt ist, beginnend mit August 2018.

Für die Teilnahme an dem Programm können sich Grundschulen noch bis zum 15.05.2018 bewerben.

Teilnehmende Schulen erhalten Materialien, mit denen die Lesekompetenz der Schülerinnen und Schüler gefördert werden. Auch diagnostische Hilfen werden zur Verfügung gestellt. Regionale Fortbildungen begleiten die Lehrkräfte in den beiden Jahren.

Das Leseprogramm ist Teil der Initiative BiSS (Bildung durch Sprache und Schrift), in deren Mittelpunkt die Sprach- und Leseförderung, die Prävention von Lese-Rechtschreibschwächen und die Sprachdiagnostik stehen. Programme gibt es für den Elementar-, den Primar- und den Sekundarbereich. Weitere Informationen zu BiSS allgemein finden Sie hier.

Wenn Sie sich speziell für BiSS-Lesen in Rheinland-Pfalz interessieren, finden Sie auf der Seite des Bildungsservers Rheinland-Pfalz Details zu Bewerbung und Ansprechpartnern.

Wir wünschen Ihnen, Ihren Schülerinnen/Schülern und Ihrer Schule viel Erfolg!

Frohe Ostertage mit meinUnterricht.de

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In wenigen Tagen ist Ostern, und Sie genießen möglicherweise gerade die Ferien und die zumindest zeitweise erscheinenden ersten Sonnenstrahlen. Mit meinUnterricht.de können Sie als LBZ-Kunde bequem von der Terrasse oder dem Balkon aus Ihre Unterrichtsvorbereitungen erledigen und dabei den kommenden Frühling auskosten. War das Angebot nun lange nur von den Räumlichkeiten des LBZ zu nutzen, ist es nun für den Zugang von zu Hause wieder freigeschaltet.

Der Zugang muss über unseren Katalog erfolgen und ist LBZ-Kunden vorbehalten. Wer noch keinen Ausweis bei uns hat, kann diesen jederzeit kostenlos bei uns erhalten (Infos zur Anmeldung finden Sie hier). Damit steht Ihnen dann eine Fülle von Materialien bekannter Lehrmittel-Verlage digital zur Verfügung.

Für weitere Fragen zu diesem Angebot oder auch zu anderer pädagogischer Literatur stehen wir gerne zur Verfügung. Die beiden Bibliotheken des LBZ in Koblenz und Speyer sind ab 3. April zu den gewohnten Öffnungszeiten wieder für Sie da. Die Bibliotheca Bipontina in Zweibrücken ist nach den Osterferien wieder geöffnet.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen allen erholsame Ostertage!

 

Aux Champs-Elysées …

Aktuell gibt es zwei neue Fachdidaktiken für den Französischunterricht im LBZ.

Zum einen gibt es eine neue Ausgabe der „Fachdidaktik Französisch„, herausgegeben von Andreas Nieweler und erschienen im Klett Verlag. Behandelt werden u.a. Fragen der grundlegenden didaktisch-methodischen Prinzipien, der Kompetenzorientierung, der Medienauswahl und der Gestaltung des Unterrichts in den verschiedenen Handlungsfeldern Lexis, Grammatik, kommunikative Kompetenzen und Textarbeit. Auch Alternative Methoden werden berücksichtigt. Aktuelle Fragen wie die Förderung von Jungen in einem klassischen „Mädchenfach“ oder der Einsatz von digitalen Medien finden ebenfalls Berücksichtigung. Ein Methodenglossar und ein ausführliches Literaturverzeichnis runden dieses umfassende Handbuch ab.

Mehr auf die Bedürfnisse von Lehramtsstudierenden abgestimmt, und damit etwas theoretischer anmutend, ist die 2. Auflage der „Fachdidaktik Französisch“ von Christiane Fäcke, die im Narr Francke Attempto Verlag erschienen ist. Jedoch finden hier auch ReferendarInnen, , was sie von einer grundlegenden Fachdidaktik erwarten dürfen: wichtige Methoden werden vorgestellt, und auf Bildungsstandards sowie auf Bilinguales Lernen wird in eigenen Kapiteln eingegangen. Auch in diesem Werk werden die verschiedenen Handlungsfelder des Französischunterrichts auf dem aktuellen Stand behandelt. Der Band ist somit eine sehr gut geeignete Begleitung zu fachdidaktischen Modulen im Studium und leistet auch für die Prüfungsvorbereitung hervorragende Dienste.

Beide Titel können über den Katalog des LBZ bestellt und ausgeliehen werden.

Hilfe für die Klassenleitung

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© LBZ / Bernhardt

Jenseits der allgegenwärtigen Fragen nach dem „besten Unterricht“ und dem Weg zum besseren Abschneiden bei Pisa, Vera, Timms und Co. ist mit „Klasse leiten“ eine neue Zeitschrift erschienen, in der es um alle wichtigen Themen der Klassenführung geht.

Klasse leiten“ spricht Lehrkräfte aller Schulformen und Schulstufen an. In jedem Heft gibt es einen Themenschwerpunkt. Bisher sind zwei Hefte erschienen, eines widmet sich der Gruppenfindung  und der Bildung einer Klassengemeinschaft. Das zweite Heft fokussiert auf Elternarbeit. Im nächsten Heft (Mai 2018) soll es um den Klassiker „Unterrichtsstörungen“ gehen. Alle Hefte bieten neben einem Basisartikel zum Thema viele Anregungen für die Praxis. Ein Magazin, u.a. mit rechtlichen Fragestellungen und Buchtipps rundet jedes Heft ab.

Zwar in erster Linie für Klassenlehrer/-innen gedacht, ist diese neue Zeitschrift auch eine Fundgrube für Fachlehrer/-innen, wenn es um allgemein-pädagogische Fragestellungen im Fachunterricht geht: Wie gehe ich mit Konflikten in der Klasse um? Wie etabliere ich eine motivierende Feedback-Kultur? Wie baue ich ein förderliches Lernklima auf?

Im Landesbibliothekszentrum / Rheinische Landesbibliothek finden Sie die Zeitschrift in den Präsentationsfächern im vorderen Freihandbereich.

 

 

Digitale Spiele im Unterricht?

game-289470__340Digitale Spiele – ist das nicht das, was Schülerinnen und vor allem Schüler nach der Schule (bzw. schlimmstenfalls anstatt Schule) machen? Und macht das nicht süchtig und sozial unfähig? Verbringen Kinder und Jugendliche nicht sowieso schon zu viel Zeit vor dem Computer? Und jetzt auch noch im Unterricht???

So oder ähnlich könnten Kommentare von Kolleginnen/Kollegen und Eltern lauten, wenn Sie am Elternabend eine Unterrichtseinheit ankündigen, in der digital gespielt werden soll. Für den Einsatz von ausgesuchten digitalen Spielen im Unterricht spricht aber beispielsweise ihre Nähe zu dem, was Jugendliche heute wirklich beschäftigt. Und wie so oft, kommt es auch darauf an, was man daraus macht. Als Lehrkraft braucht man zur sinnvollen Gestaltung einer solchen Einheit gute Empfehlungen und Materialien, und genau das hat sich das Projekt Digitale Spielewelten.de u.a. zur Aufgabe gemacht. Als Einstieg in die Thematik mit praktischen Beispielen empfiehlt sich ein Blick in die Broschüre „Digitale Spiele in der Schule“, die hier zum Download zur Verfügung steht. Drei Themenblöcke mit Anregungen für den Unterricht werden präsentiert: a) Identität, b) Flucht und Vertreibung und c) Gender & Games.

Sollten Sie weitere Literatur zum Thema wünschen, wenden Sie sich gerne auch an das LBZ.

Viel Spaß und Erfolg beim Ausprobieren!

Abiturvorbereitung im LBZ

26167851_1919479674747922_1071003397143744049_nBald ist es wieder soweit: Das Abitur in Rheinland-Pfalz steht bevor. Bei den Vorbereitungen auf die schriftlichen und mündlichen Prüfungen kann das Landesbibliothekszentrum Ihre Schülerinnen und Schüler durch zahlreiche Abiturhilfen, die es im Bestand hat, unterstützen. Diese finden sich in unserem Katalog mit dem Suchwort „Reifeprüfung“ und der Angabe des Unterrichtsfachs. Bei Fragen zur Recherche stehen die Kolleginnen und Kollegen des LBZ aber auch gerne zur Verfügung.

Machen Sie Ihre Schülerinnen und Schüler doch einfach auf das LBZ aufmerksam!

Allen, die in diesem Jahr ihre Prüfung machen, wünschen wir viel Erfolg!

 

Alle Jahre wieder …

Wieder ist es kurz vor Weihnachten, Zeit, um denjenigen zu danken, die hin und wieder oder sogar regelmäßig Beiträge dieses Blogs lesen. Wir hoffen, Ihnen auch in diesem Jahr die ein oder andere Anregung oder interessante Information haben geben können.

Während der Weihnachtsferien haben die Pfälzische Landesbibliothek in Speyer und die Rheinische Landesbibliothek in Koblenz zu den gewohnten Zeiten geöffnet. Die Bibliotheca Bipontina in Zweibrücken ist vom 22. Dezember 2017 bis zum 5. Januar 2018 geschlossen.

Ihnen allen wünschen wir gesegnete und friedliche Weihnachtsfeiertage und Elan, Gesundheit als auch kreative Ideen für Ihre Arbeit in Schule und KiGa/KiTa im Neuen Jahr! Gerne unterstützen wir Sie mit fachwissenschaftlicher und berufspraktischer Literatur. Auch bei der Förderung der Informationskompetenz Ihrer Oberstufenschülerinnen/-schüler  stehen wir Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.

 

Informationskompetenz für Ihre Schülerinnen und Schüler mit Lern-App

© LBZ / Bernhardt

Bibliotheksbenutzung ist unter heutigen Schülerinnen und Schülern keine Selbstverständlichkeit mehr. Schulen reagieren darauf, indem sie Bibliothekseinführungen bewusst einplanen. Zur Einführung in die wissenschaftliche Literaturrecherche und Bibliotheksbenutzung bietet das Landesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz (LBZ) neuerdings die Lern-App „Actionbound“ an, mit der Schülerinnen und Schüler die Bibliothek selbständig erkunden können.

Nach einem gelungenen Probelauf in Speyer im dortigen LBZ / Pfälzische Landesbibliothek startete das Projekt jetzt auch im LBZ / Rheinische Landesbibliothek in Koblenz erfolgreich. Eine erste Schülergruppe der 11. Jahrgangsstufe des Eichendorff-Gymnasiums war mit Feuereifer bei der Sache und bewertete die Arbeit mit der App durchweg positiv.
Die Vermittlung von Informationskompetenz, vor allem für die Oberstufe,  ist seit langem ein wichtiges Anliegen des Landesbibliothekszentrums. Mit Hilfe von „Actionbound“ steht diese Vermittlung nun auf ganz modernen Füßen. Hierfür wurden von Kolleginnen und Kollegen des Landesbibliothekszentrums „Bounds“ für verschiedene Fächer entwickelt. Bei diesen Tablet-Rallyes, die in Kleingruppen gespielt werden, lösen die Schülerinnen und Schüler verschiedenste Aufgaben rund um die Literaturbeschaffung. So lernen sie, wie sie sich in den Räumlichkeiten der Bibliothek orientieren können, wo sie Fachbücher, Fachzeitschriften und Lexika finden, welche Suchstrategien sinnvoll sind und wie sie im LBZ-Katalog recherchieren können. Während der Bibliothekserkundung stehen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des LBZ für Fragen zur Verfügung.
Die App „Actionbound“ ermöglicht so einen spielerischen und motivierenden Zugang zu den Angeboten des LBZ. Mobile Endgeräte werden zur Verfügung gestellt.
Selbstverständlich bestehen die bisherigen, konventionellen Angebote des LBZ  zur Schulung von Bibliotheks- und Informationskompetenz zusätzlich zu „Actionbound“ weiter. Mehr zu den verschiedenen Angeboten und zur Terminvereinbarung finden Sie hier.

Cyberlife – die neue Studie

Das Bündnis gegen Cybermobbing hat mittlerweile seine zweite Studie über die Nutzung des Internets durch Kinder und Jugendliche veröffentlicht. Darin werden sowohl Eltern und Lehrkräfte als auch Schülerinnen/Schüler eingehend befragt. Die Studie bietet die Basis für die Aufklärungsarbeit des Bündnisses zu den Themen Cybermobbing und Gewalt im Netz. Außerdem liefert sie Impulse für den Aufbau neuer Ansätze zur Prävention. Diese scheinen dringend nötig, wie die Ergebnisse zeigen:

Laut Elternstudie waren 11% der Kinder bereits Opfer von Cybermobbing. Auch jüngere Kinder werden immer häufiger mit diesem Problem konfrontiert.  Aus Sicht der Eltern gehen Schulen zwar im Vergleich zur ersten Studie 2013 aktiver mit dem Thema um, von systematischer und institutionell verankerter Präventionsarbeit seien sie jedoch noch weit entfernt.

Die Lehrerstudie ergab, dass über 50% der befragten Lehrkräfte schon persönlich mit Fällen von Cybermobbing bei ihren Schülern in Berührung gekommen sind. Demnach haben die Schulen ihre Präventionsarbeit ausgebaut, die aktivsten Bundesländer seien das Saarland und Rheinland-Pfalz. Als Unterstützung wünschen Lehrkräfte sich gutes Unterrichtsmaterial und externe Beratung.

Die befragten Schülerinnen und Schüler geben an, heute viel mehr über ihr Smartphone und über Tablets auf das Internet zuzugreifen als mit PC oder Laptop. Dies hat auch zur Folge, dass sich deren Internetnutzung nunmehr zunehmend der Kontrolle durch die Eltern entzieht. Der Internetkonsum hat seit 2013 stark zugenommen – mittlerweile verbringen Schülerinnen und Schüler täglich durchschnittlich drei Stunden im Netz. Fast 13% der Befragten sind bereits von Cybermobbing betroffen gewesen, und mehr als 13% geben an, bereits Täterinnen/Täter von Cybermobbing-Attacken gewesen zu sein, wobei ehemalige Opfer teilweise auch selbst zu Täterinnen/Tätern werden. Jedes 5. Cybermobbingopfer hatte bereits Suizidgedanken – hochgerechnet auf die Schülerzahl in Deutschland wären dies 280 000 Schülerinnen/Schüler!

Als Lehrkräfte könnten Sie sich also jederzeit dem Thema Cybermobbing und Gewalt im Netz ausgesetzt sehen, sei es, weil Sie erfahren, dass eigene Schülerinnen/Schüler betroffen sind, sei es, weil Sie an Ihrer Schule Präventions- und Beratungsarbeit leisten möchten, ohne konkrete Fälle zu kennen. Schauen Sie in unseren Katalog mit dem Suchwort Cyber-Mobbing, Sie werden einige Titel finden, die wichtige Hintergrundinformationen als auch praktische Hilfestellung bieten. Machen Sie Anschaffungsvorschläge, wenn Sie einen hilfreichen Titel kennen, aber bei uns nicht finden. Berichten Sie von Ihren Erfahrungen mit bestimmten Materialien – gerne auch in diesem Blog.

Wer sich für die Studie Cyberlife II interessiert, kann diese hier nachlesen